Ankunft im Haus
Ziehen Sie am Eingang die Schuhe aus – meist sehen Sie einen Stapel Schuhe neben der Tür. Begrüßen Sie zuerst die ältesten Familienmitglieder mit einem Namaste. Vor dem Essen wird Ihnen in der Regel Wasser und Chai (gewürzter Milchtee), Saft oder ein traditioneller Sharbat angeboten.
Was Sie mitbringen sollten
Ein kleines Geschenk ist eine schöne Geste: eine Schachtel indischer Süßigkeiten, Obst, Blumen oder etwas Typisches aus Ihrer Heimat. Viele Familien sind vegetarisch – bringen Sie daher weder Fleisch, Eier noch Alkohol mit, es sei denn, Ihre Gastgeber haben gesagt, dass es willkommen ist.
Wie das Essen serviert wird
Hausgemachte Mahlzeiten umfassen oft 3–5 Gerichte: Dal (Linsen), ein oder zwei Gemüsecurrys (Sabzi), Reis, frisch zubereitetes Roti oder Paratha, Joghurt (Raita), Pickles und Salat – manchmal alles zusammen auf einem großen Teller, dem sogenannten Thali. Die Gastgeber bieten Ihnen immer wieder mehr an; „thoda sa“ (nur ein bisschen) ist eine höfliche Art, eine kleine Portion anzunehmen, und ein kleiner Rest auf dem Teller signalisiert, dass Sie satt sind.
Tischetikette
- Waschen Sie sich vor und nach dem Essen die Hände.
- Wenn Sie mit der Hand essen, benutzen Sie nur die rechte Hand – reißen Sie das Roti mit den Fingern ab und nehmen Sie damit das Curry auf.
- Nach einem Löffel zu fragen ist völlig in Ordnung.
- Loben Sie die Köchin oder den Koch – Rezepte werden oft über Generationen weitergegeben, und Gastgeber erklären sie mit Begeisterung.
- Fragen Sie, bevor Sie Familienmitglieder fotografieren, besonders ältere.
Was Sie in jeder Stadt essen könnten
- Delhi: Rajma Chawal, Chole, gefüllte Parathas, in nicht-vegetarischen Haushalten Butter Chicken.
- Jaipur: Dal Baati Churma, Gatte ki Sabzi, Ker Sangri.
- Agra: Bedai mit Aloo Sabzi und die berühmte Süßigkeit Petha.
- Varanasi: Kachori Sabzi, Tamatar Chaat und im Winter Malaiyo.
- Mumbai: Varan Bhaat, Pav Bhaji und hausgemachte Maharashtra-Thalis.
- Goa: Fish Curry Rice, Xacuti und Bebinca in goanischen Haushalten.
Gespräche und Kultur
Familien sprechen gern über Feste, Essen, Familienleben und Ihr Heimatland. Politik und Religion vermeidet man besser – auch die Gastfamilien von NamasteTrip werden gebeten, diese Themen nicht anzusprechen. Vielleicht werden Sie eingeladen, die Gebetsecke der Familie zu sehen oder traditionelle Kleidung anzuprobieren.
Essen bei einer indischen Familie
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